Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Netzpolitik

Netzpolitik - nach Wikipedia das Politikfeld, welches sich mit netzkulturellen Fragen beschäftigt. Der Begriff ist ebenso schillernd wie eine Metapher für die Entwicklungen, Kontroversen und Entscheidungsdispositive mit und in denen die global vernetzten digitalen Medientechnologien und ihre Anwendungen sich in gesellschaftliche, kulturelle, wirtschaftliche und politische Handlungsfelder einschreiben.

Das Lorenz-von-Stein-Institut begleitet die Entstehung und Entwicklung dieses Politikfeldes im Kontext zahlreicher Projekte des Forschungsbereichs "Staatliches Innovationsmanagement", ist doch der Einsatz von IKT in der öffentlichen Verwaltung aufs Engste mit den gesellschaftlichen Veränderungen durch die zunehmende Digitalisierung verbunden.


Ein erstes Ergebnis der Forschungen des Lorenz-von-Stein-Instituts konnten mit Unterstützung des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) realisiert werden. Die Publikation liefert eine umfangreiche Auswertung und einen übersichtlichen Vergleich verschiedener Thesenpapiere zur „Netzpolitik“

Dazu Dr. Göttrik Wewer aus seinem Geleitwort:

“Sie erleichtern damit nicht nur die weitere Diskussion, sondern vermitteln in der direkten Gegenüberstellung der einzelnen Positionen zusätzliche, teilweise überraschende Einblicke und Einsichten.”



 

Eine zweite Studie widmet sich dem Thema "Netzpolitik in Deutschland". Am Lorenz-von-Stein-Institut wurde die Umwandlung netzpolitischer Themen aus den Wahlprogrammen über die Koalitionsverhandlungen bis hinein in die Regierungserklärung der Bundeskanzlerin untersucht. Das Ergebnis liegt nun als DIVSI-Publikation vor.

Dazu Dr. Göttrik Wewer in seinem Geleitwort:

“Wer wissen will, worum es in der Netzpolitik in den nächsten Jahren geht, der wird hier hervorragend informiert.”